Dieses Schloss-Park-Ensemble wurde nach seinem Erbauer dem Eisenacher Herzog Johann Wilhelm benannt (1660-1729).

Besser gesagt, er ließ es sich erbauen als seine barocke Sommerresidenz. In den ganzen Jahren wurde es häufig verändert, umgebaut und verlor letztendlich doch seinen barocken Charakter.

Zu Gast in diesem Hause waren unter anderem Franz Liszt, Zar Alexander von Russland oder Maria Pawlowna. Auch fanden hier zahlreiche Uraufführungen der Serenaden Georg Phillip Telemanns statt und ist nebenbei erwähnt somit die einzig noch erhaltene weltliche Uraufführungsstätte Telemanns.

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts hat sich das Ansehen des Schlosses jedoch kaum verändert. Bis 1942 war es im herzoglichen Besitz, später diente es als Lazarett und in der DDR als Kinderheim. Heute ist die Anlage dem Verfall preisgegeben und leider bot uns nicht die Gelegenheit einen Blick ins Innere zu werfen, da alles gut verriegelt ist.

So war es früher einmal
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